Der SPD-Politiker begrüßte das Vorgehen griechischer Behörden bei der Umsetzung und nannte das Abkommen ein wichtiges Element bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise.
Mit dem umstrittenen EU-Türkei-Pakt will die EU den Zustrom von Flüchtlingen drosseln und Schleppern das Handwerk legen. Er sieht vor, dass alle Menschen, die seit dem 20. März illegal nach Griechenland gelangt sind, zwangsweise in die Türkei zurückgebracht werden können. Die Abschiebungen haben bereits begonnen. Ausgenommen sind nur Menschen, die nachweisen können, dass sie in der Türkei verfolgt werden.
Für jeden aus Griechenland abgeschobenen Syrer soll ein Syrer aus der Türkei legal in der EU aufgenommen werden. Diese Regelung gilt zunächst für 72 000 syrische Flüchtlinge, die in der Türkei Zuflucht gesucht haben. Nach Deutschland sollen 15 000 von ihnen kommen.