Damit sieht S&P nun eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Zahlungsfall Griechenlands.
Die Entscheidung für ein Referendum über die Vorschläge der Gläubigergemeinschaft sei ein weiteres Zeichen, dass der Regierung von Alexis Tsipras die heimische Politik wichtiger sei als finanzielle und wirtschaftliche Stabilität, hieß es in der Begründung der Entscheidung. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausscheidens Griechenlands aus der Eurozone liege nun bei 50 Prozent.
Sollte es nicht zu unerwartet positiven Änderungen der Gegebenheiten kommen, sei ein Zahlungsausfall innerhalb der kommenden sechs Monate unvermeidbar.