Der Fall aus dem Burgenlandkreis zeige, dass es vielerorts noch immer keine tragende Zivilgesellschaft gebe - allen Anti-Pegida-Aktionen und ähnlichen Erfolgen der jüngsten Zeit zum Trotz, sagte die Stiftungs-Vorstandsvorsitzende Anetta Kahane der Deutschen Presse-Agentur. „Es zeigt sich, wie dünn die Decke ist.“
Ortsbürgermeister Markus Nierth war zurückgetreten, weil er sich und seine Familie unzureichend geschützt sah. Rechtsextreme hatten vor seinem Haus gegen die Unterbringung von Flüchtlingen in dem Ort demonstrieren wollen. Dass Nierth keine Unterstützung erfahren habe, sei „unerträglich“ und eine „Bankrotterklärung“, sagte Kahane. Der Ort brauche nun massive Unterstützung vonseiten der Landesregierung.