Inzwischen muss man sich fragen, ob es bei dem Prozess um juristische Aspekte geht oder nur darum, einen Politiker, der einst Präsident war, ins Schaufenster zu stellen. Außer nichts wissenden Promi-Zeugen hat die Verhandlung bislang kaum etwas geboten, was den dünnen Vorwurf der Vorteilsnahme gegen Wulff und seinen Freund ansatzweise belegen könnte.
Stattdessen zeigt sich, dass der Prozess am Ende das sein wird, was man am Anfang befürchten musste — eine Farce.