Im Jahr davor waren es noch 49,6 Prozent. Dies geht aus einer OECD-Studie hervor, die im Mai komplett veröffentlicht wird.
Auch bei den anderen Familienkonstellationen sei diese Belastung etwas gesunken. Am meisten schrumpften demnach die Steuern und Abgaben für Doppelverdiener-Ehepaare ohne Kinder. Ihr Steuerkeil lag bei 45,1 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte unter dem von 2012.
Auch in der Schweiz sank der Anteil von Steuern und Abgaben in diesem Zeitraum etwas. Die Belastung von Arbeitseinkommen liegt in der Schweiz traditionell deutlich unter dem OECD-Mittel. Dagegen erhöhte sich in Österreich der Steuerkeil wie bereits im Jahr zuvor bei allen zur Berechnung herangezogenen Familientypen.
Insgesamt hat sich die Steuer- und Abgabenlast im vergangenen Jahr in 21 von 34 OECD-Ländern erhöht. Am massivsten fielen die Steigerungen in Portugal, der Slowakei und den USA aus.