Dies teilte das Institut für Berufs- und Arbeitsmarktforschung (IAB) am Mittwoch in Nürnberg mit. Neben mangelnden Sprachkenntnissen nennen die Forscher mehrere Gründe: Die Qualifikation aus dem Heimatland passe häufig nicht genau, etwa wenn dort andere Maschinen benutzt werden. Aus Unkenntnis bewürben sich Zugezogene öfter auch auf nicht optimal passende Stellen. Den Arbeitgebern wiederum falle es schwer, ihre Qualifikationen richtig einzuschätzen.
Mit zunehmender Berufserfahrung stünden den Betroffenen durchaus besser bezahlte Positionen offen, schreibt das IAB. Dennoch bleiben sie deutlich unter dem Durchschnittslohn von Deutschen. Mit einer Ausnahme: Gefragte Spezialisten aus Österreich, den Niederlanden, Großbritannien oder den USA verdienen oft von Anfang an überdurchschnittlich. Die Gehaltsdifferenz zwischen allen Ausländern und den Deutschen geht allerdings zum Teil auch darauf zurück, dass die deutsche Vergleichsgruppe in der Studie im Schnitt besser qualifiziert und sechs Jahre älter ist.