2013 hatten 71,5 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Auch Forsa-Chef Manfred Güllner rechnete mit drei bis vier Prozentpunkten mehr.
Die Forscher benannten mehrere Ursachen. 39 Prozent wollten Angela Merkel auf keinem Fall mehr als Kanzlerin haben und gingen deshalb eher wählen, erklärte Binkert. Manche frühere Nichtwähler fänden in der AfD ein Angebot, das sie zur Wahl motiviere. Im Gegenzug gingen viele nur zur Wahl, um ein zu starkes AfD-Ergebnis zu verhindern.