Die Debatte im Vorfeld hat ihn und das Amt bereits irreparabel beschädigt. Dass ausgerechnet ein enger Vertrauter der Kanzlerin quasi übergangslos für die Regierungskontakte der bundeseigenen Bahn zuständig sein soll, zeugt von politischer Instinktlosigkeit. Die Glaubwürdigkeit ist dahin.
Die Bundesregierung muss sich jedoch grundsätzlich mit dem Thema beschäftigen. Ein Austausch zwischen Wirtschaft und Politik sollte möglich sein. Doch wo politischer Anstand fehlt, braucht es klare Regeln.