„Wie die SPD den Spagat zwischen Koalitionstreue und angekündigter Erneuerung schaffen will, bleibt ihr Geheimnis. Eines ist klar: Wir brauchen einen Aufbruch von links.“
Auch die Parteivorsitzende Katja Kipping kritisierte das Votum. Ein Drittel Nein-Stimmen zeigten, dass die SPD-Mitglieder „Merkel satt“ hätten. „Von sozialdemokratischer Aufbruchstimmung und Euphorie keine Spur“, schrieb Kipping auf Twitter.
Beim SPD-Mitgliederentscheid hatte die Basis mit rund 66 Prozent dem mit CDU und CSU ausgehandelten Koalitionsvertrag zugestimmt.