„Die Bewältigung der in den vergangenen Jahren bei den Verwaltungsgerichten eingegangenen Verfahren wird noch einige Jahre in Anspruch nehmen“, sagte der Vorsitzende des Bundes Deutscher Verwaltungsrichter, Robert Seegmüller, der „Heilbronner Stimme“.
Die Vorstellung, das zusätzlich zur Verfügung gestellte Personal könne in ein bis zwei Jahren wieder abgezogen werden, sei schlicht falsch. Man werde es „noch deutlich länger“ brauchen.
Seegmüller hatte am Jahresende mitgeteilt, dass bei den deutschen Verwaltungsgerichten 320.000 Asylklagen anhängig seien - nach rund 70.000 im Vorjahr. Auch die gezielte Personalverstärkung um rund 400 auf inzwischen rund 1700 Stellen reiche nicht aus, um dies zu bewältigen, sagte er damals der Deutschen Presse-Agentur.