Das teilte das Bundesfinanzministerium am Donnerstag in Berlin nach dreitägigen Beratungen des Arbeitskreises Steuerschätzung mit.
Der Bund allerdings profitiert von den zusätzlichen Einnahmen im Vergleich zu letzten Steuerschätzung nur wenig. Auf ihn entfallen lediglich 1,6 Milliarden Euro der möglichen Mehreinnahmen. Damit ergibt sich auch in den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD kein größerer finanzieller Spielraum für neue Ausgaben.
Der größte Anteil der Mehreinnahmen entfällt auf die Kommunen und auf die Länder. Für das Jahr 2018 wurde erstmals das Steueraufkommen geschätzt.