„CDU und CSU würden sich in einem solchen Wahlkampf viel stärker streiten, als sich mit SPD, Grünen, Linken und der AfD auseinanderzusetzen“, warnte Waigel.
Der frühere CSU-Chef ergänzte: „Es wäre auch nicht gut, wenn es nicht zu einem gemeinsamen Spitzenkandidaten oder einer Spitzenkandidatin käme.“ Eine bundesweite Ausdehnung der CSU wäre „eine Katastrophe für die Union“.
Einem „Spiegel“-Bericht zufolge erwägt die CSU einen eigenständigen Wahlkampf. Dass die Partei Wählerpotenzial über die Grenzen Bayerns hinaus hat, belegt eine Umfrage des Instituts infratest dimap für die ARD-Reportage-Reihe „#Beckmann“. Demnach gab fast die Hälfte der befragten Wahlberechtigten (45 Prozent) an, sie fände eine bundesweite Wählbarkeit der Christsozialen „gut“.