„Dazu werden wir Pilotprojekte starten“, sagte Wanka der „Welt am Sonntag“. Die bereits erbrachten Studienleistungen sollten auf die folgende Ausbildung angerechnet werden. In Zeiten des Fachkräftemangels würden die Betriebe erfolgreich sein, die den Bewerbern attraktive Angebote machten.
Der Zentralverband des Deutschen Handwerks erklärte, das Handwerk brauche die ausbildungsstarken Jugendlichen, da durch den technologischen Wandel die Anforderungen in vielen Berufen gestiegen seien. „Ihnen bieten sich ausgezeichnete Berufschancen“, sagte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer der Zeitung. Bisher kommt dem Bericht zufolge die Hälfte der Handwerkslehrlinge aus der Hauptschule. In den nächsten zehn Jahren wird demnach aber jeder fünfte Handwerksmeister einen Nachfolger suchen.