Graumann sieht unter jungen Muslimen „immer stärker werdende Tendenzen“ zum Antisemitismus. „Wenn hier auf Schulhöfen und Sportplätzen "Jude" als gängiges Schimpfwort gebraucht wird, ist das eine brennende Wunde, ein Skandal“, sagte Graumann der Tageszeitung „Die Welt“.
Zugleich betonte Graumann: „Die allermeisten antisemitischen Straftaten kommen noch immer von Rechtsradikalen.“ Er sprach sich für ein Verbotsverfahren gegen die rechtsradikale NPD aus. Würde man jetzt auf einen Antrag verzichten, „wäre dies ein enormer Triumph für die Faschisten“.