Da sich das Verfahren noch über mehrere Wochen hinziehen werde, „befürchte ich eine zunehmend medial ausgetragene, insbesondere parteipolitische Auseinandersetzung zum Nachteil meiner Partei“, teilte der 50-Jährige am Mittwoch in einer persönlichen Erklärung mit. Deshalb habe er seinen Parteiaustritt erklärt. Sein Landtagsmandat will er als fraktionsloser Abgeordneter behalten.
Stüttgen bestritt erneut, seine Mutter im Verlauf eines Streitgesprächs verletzt zu haben. Der Politiker rechnet damit, dass der Landtag in der kommenden Woche seine Immunität aufhebt. Dann könnte die Staatsanwaltschaft die vorbereitete Anklage beim Amtsgericht einreichen. dpa