Das war souverän. Karl-Theodor zu Guttenberg hat sich korrigiert. Der Verteidigungsminister hat den Angriff auf zwei Lastwagen nahe Kundus als unangemessen bezeichnet, ihn bedauert und den Befehl von Oberst Klein mit der "kriegsähnlichen" Situation in Afghanistan entschuldigt. Da stimmen Haltung und Sprache. Der CSU-Minister zieht sich ganz tapfer aus der Affäre.
Fehler können jedem passieren. Dann hilft nur Offenheit. Sie kann entwaffnend sein. Der Opposition nimmt Guttenberg den Wind aus den Segeln. Allerdings muss ein zweiter Schritt folgen: Unterstützung für die unschuldigen zivilen Opfer.
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