„Aus Studienberechtigtenbefragungen wissen wir, dass viele sich davon überfordert fühlen“, sagte Christian Kerst vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung auf der Bildungsmesse Didactain Stuttgart. Besonders wichtig sei deshalb, ausreichend Zeit für die Berufsorientierung einzuplanen.
„Das Kriterium: Welcher Studienplatz ist zu diesem Zeitpunkt noch zu haben, ist natürlich kein Gutes“, erläuterte Jeannette von Wolff, Studienberaterin an der Universität Stuttgart. Tatsächlich komme so etwas aber immer wieder vor. Stattdessen sollten Abiturienten mit 16 ruhig anfangen, sich über ihre Berufswahl Gedanken zu machen - und unbedingt auch mehr machen als das, was in der Schule angeboten wird.