Nur: Dem anderen deutlich sagen, dass man mit dessen Fahrstil nicht mehr zurechtkommt? „Das kann sehr kränkend sein.“ Sowinski schlägt - allerdings nur bei Familienmitgliedern - vor, den Hausarzt ins Boot zu holen und ihn zu bitten, das Thema anzusprechen. Der kann dann zum Beispiel empfehlen, den Führerschein krankheitsbedingt abzugeben. „Der Arzt hat eine andere Autorität und von ihm ist der Rat weniger verletzend.“
Kritik, die auf den Moment bezogen ist, hält Sowinski aber für okay. „Fahr langsamer, ich habe Angst“ - das geht. Hilft das nicht, kann man sich etwa mal ein Taxi gönnen oder auf Bus und Bahn umsteigen. Denn: „Man sollte nirgends ins Auto steigen, wo man sich unsicher fühlt.“