Schimmel in der Wohnung wirkt sich negativ auf die Gesundheit von Kindern aus. „Aktuelle Studien zeigen, dass diese Kinder ein deutlich höheres Risiko haben, an Asthma, Schnupfen oder Neurodermitis zu erkranken“, erläutert Prof. Carl-Peter Bauer, Allergologe im Netzwerk Gesund ins Leben. Das gelte auch für Kinder, die nur das erste Lebensjahr in feuchten Wohnungen verbracht haben. Zur Vorbeugung ist es wichtig, die Räume regelmäßig zu lüften. Denn Schimmelpilze vermehren sich bei hoher Luftfeuchtigkeit und geringer Durchlüftung besonders gut.
Damit feuchte Stellen oder Schimmel gar nicht erst entstehen, sollte mindestens zweimal am Tag für je zehn Minuten mit weit geöffnetem Fenster gelüftet werden. Wer an einer stark befahrenen Straße wohnt, lüftet besser nur zu verkehrsarmen Zeiten. Ein weiterer Tipp: Hinter Möbeln bleibt zusätzlich besser ein Zwischenraum, damit auch dort die Luft gut zirkulieren kann. Wer Schimmelbefall in seiner Wohnung feststellt, sollte diesen professionell beseitigen lassen.