Bei dem Konzept der sogenannten perinatalen Programmierung geht man davon aus, dass wichtige Stoffwechselprozesse nicht nur durch die Erbanlagen, sondern auch durch externe Einflüsse vor und in den ersten Monaten nach der Geburt geprägt werden. Darauf weist das Netzwerk Gesund ins Leben hin. Studien legen nahe, dass diese Programmierung lebenslang wirkt.
Um das ungeborene Kind vor zu vielen Kalorien zu schützen, sollten Schwangere sich beispielsweise zweieinhalb Stunden pro Woche moderat bewegen. Das schafft aber nur etwa ein Drittel der Frauen. Außerdem müsste Schwangerschaftsdiabetes besser erkannt und behandelt werden.