Die Unternehmen haben die Möglichkeit, den Versicherten in einen sogenannten Notlagentarif einzustufen. Dann entfallen Risikozuschläge, Leistungsausschlüsse und Selbstbehalte, aber es kann auch sein, dass Zusatzversicherungen ruhen, erläutert die Verbraucherzentrale Hamburg.
Der monatliche Beitrag liegt den Angaben zufolge in diesem Fall bei 58 bis 120 Euro. Dazu werden angesparte Altersrückstände für die Finanzierung des Notlagentarifs in Höhe von bis zu 25 Prozent der monatlichen Prämie herangezogen. Es könne sein, dass Ärzte und Zahnärzte Patienten im Notlagentarif nicht behandeln wollen, weil sie dafür weniger Geld erhalten. Darauf weist die Verbraucherzentrale in der Broschüre „Der Notlagentarif in der privaten Krankenversicherung“ hin.
Service:
Die Broschüre „Der Notlagentarif in der privaten Krankenversicherung“ kann bei der Verbraucherzentrale Hamburg für 1,30 Euro unter der Telefonnummer 040 24 83 21 04 sowie im Internet unter bestellt werden.