Das Kraut schmeckt kräftig-bitter bis leicht scharf und eignet sich dem Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn zufolge als Würze für Salate, gedünstetes Gemüse, Kräuterquark, Dressings, Soßen und Pesto. Auch als Gemüsebeilage lasse es sich nutzen: Dazu bereitet man es wie Spinat zu.
Der aid empfiehlt den Gundermann außerdem als Zutat einer traditionellen Gründonnerstagssuppe: Sie werde aus neun verschiedenen Kräutern mit belebender Wirkung hergestellt, darunter Brennnessel, Gänseblümchen und Löwenzahn. Das Grünzeug wird gewaschen, trocken getupft und fein geschnitten. Dann werden Zwiebeln und Knoblauch in etwas Butter gedünstet, mit Gemüsebrühe aufgegossen und die Kräuter zugefügt. Die Suppe muss zwanzig Minuten garen. Abschließend schmeckt man mit einem Löffel Schmand, etwas Pfeffer und Muskat ab.
Service:
Das aid-Heft „Heil- und Gewürzpflanzen“ ist für 3,00 Euro im aid-Medienshop erhältlich.