Bei Zöliakie verträgt der Körper kein Gluten. Ursache für die Beschwerden kann aber auch eine Weizensensitivität sein. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten hin. Der Arzt diagnostiziert eine Weizensensitivität über das Ausschlussverfahren.
Bei Betroffenen führen ebenfalls Getreideeiweiße zu den Problemen - diese heißen Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATI). Anders als bei einer Zöliakie müssen Patienten in solchen Fällen aber keine allzu strenge Diät halten. Es genügt, etwa 90 Prozent weniger an ATI-haltigen Lebensmitteln zu essen. Manche Getreidesorten wie Dinkel enthalten außerdem deutlich weniger ATI und sind daher besser verträglich.