Bio-Pflanzen werden nicht mit Pestiziden bespritzt. Sie sind also frei von Rückständen - etwa die Blätter von Kräutern können daher zum Beispiel für Tees verwendet werden. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin. Und die Bio-Aufzucht habe weitere Vorteile: Die Pflanzen werden statt mit synthetischem mit biologisch zertifiziertem organischem Dünger versorgt. Das bewirke, dass die Jungpflanzen viele Wurzeln bilden und später im Beet oder Gefäß schneller anwachsen.
Außerdem geben die Gärtnereien den Pflanzen mehr Zeit, sich zu entwickeln. Schädlinge werden mit biologischen Präparaten, Pflanzenstärkungsmitteln und Nützlingen im Gewächshaus bekämpft. Hobbygärtner erkennen solche Pflanzen an dem grünen EU-Bio-Siegel oder der Aufschrift „Bio-Zierpflanzen - natürlich schön“.