Dann seien die Müllberge am Neujahrsmorgen weniger umweltschädlich, sagte Rüdiger Rosenthal vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Und auch die Entsorgung falle leichter, weil der Böllermüll nicht erst mühselig getrennt werden muss. Papier verrotte außerdem schneller als Kunststoff. Grundsätzlich gehörten Böllerreste in den Hausmüll. Verantwortlich für die Entsorgung sei der Verursacher, auch wenn mancherorts nach dem Silvester-Partytrubel die Stadt die Straßenreinigung übernimmt.
Aufräumen sollten die Zuständigen allerdings möglichst zügig. Schmelz- und Regenwasser spüle sonst Chemikalien aus dem Müll ins Grundwasser. Gefährlich sei das Aufräumen in der Regel nicht, sagte Rosenthal. Blindgänger gingen am Neujahrsmorgen nur noch dann hoch, wenn Feuer ins Spiel kommt. Das bloße Anfassen sei in der Regel unbedenklich.