Vorgetriebene Frühblüher gibt es derzeit im Sonderangebot, da die Gärtnereien und Baumärkte darauf sitzen bleiben. Hobbygärtner sollten trotz winterlicher Temperaturen ruhig zugreifen, rät Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem. Die Narzissen, Hyazinthen und Co. sind allerdings in warmen Treibhäusern gewachsen und kommen mit dem Frost nicht klar. Sie dürfen daher nicht direkt ins Freie gesetzt oder gestellt werden, sondern müssen langsam abhärten.
Die Pflanzen bleiben am besten erst einmal im Topf und kommen nur bei Plusgraden tagsüber ins Freie. Nachts und an frostigen Tagen stehen die Gefäße in einer Garage oder einem Hausflur. „Oder man rückt sie an eine geschützte Hauswand“, sagt Van Groeningen. „Auf Balkonen in den Städten hat man dort keinen Frost mehr.“