Beide Pflanzen mögen geschützte, warme und sonnige Standorte. Gut sind zum Beispiel Plätze vor Südmauern oder an der Sonnenseite einer Hecke oder eines Zauns. Und die Physalis sollte ebenfalls an Stäben oder Rankgittern festgebunden werden, damit die starkwüchsige und hohe Pflanze nicht bricht.
Allerdings: Anders als bei Tomaten ist das Abbrechen der Seitentriebe, das sogenannte Ausgeizen, an der Physalis nicht notwendig. Aber die Experten raten dazu, wenn die Früchte nicht ausreifen. Dann sollte man einige Triebe entfernen oder die Triebspitzen kürzen, so dass die Physalis all ihre Kraft in die Früchte und nicht in weiteres Wachstum steckt.
Und es gibt noch einen Unterschied: Die Nährstoffansprüche der Physalis sind laut dem Bundeszentrum sehr gering. Sie kommt mit rund zwei Kilogramm Kompost je Quadratmeter klar.
Die Physalis (Physalis peruviana) ist auch als Andenbeere oder Kapstachelbeere bekannt.