Pflanzen, die im Winter geblüht haben, brauchen im zeitigen Frühjahr einen Rückschnitt - und nur dann. Denn im nächsten Jahr bilden sich die Knospen an den nun wachsenden Zweigen, erläutert der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) in Bad Honnef bei Bonn. Werden die Winterblüher später geschnitten, fällt der Gartenschere bereits neu gewachsenes Holz zum Opfer.
Der Winterjasmin zum Beispiel sollte regelmäßig alle zwei bis drei Jahre ausgelichtet werden, denn das fördere seine Blüte. Hierbei werden zu dicht stehende Triebe entfernt. Auch die Schneeheide profitiere von dem Rückschnitt und blühe besser.