Laut einem Expertengutachten sei die Standsicherheit der Böschungen am ehemaligen Tagebauloch gefährdet, berichtete die „Mitteldeutsche Zeitung“. Diese Einschätzungen gehen auf Bohrungen zurück.
Der Bergbausanierer LMBV und das Land hatten davon gesprochen, den See bereits 2012 wieder für Wassersport oder zum Baden freizugeben. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums schloss dies laut Zeitung nun aus. Zudem dürfe ein Abschnitt der Unglücksstelle überhaupt nicht mehr betreten werden.
Bei dem Unglück waren am 18. Juli 2009 riesige Erdmengen abgerutscht. Drei Menschen starben, 42 mussten in der Folge ihre Häuser verlassen.