Gesunde Fische haben eine Rückenflosse und eine einzige, ungeteilte Schwanzflosse, erklärt Stefan Hetz von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz. Im Handel werden aber auch Exemplare angeboten, denen die Rückenflosse fehlt oder bei denen die Schwanzflosse aus ästhetischen Gründen geteilt ist. Dadurch fehlt den Fischen die Stabilität beim Schwimmen.
Bei machen Zuchtformen wird auch der Kopf der Goldfische verändert, beispielsweise so, dass die Augen stark hervortreten und nach oben gerichtet sind. Das schränkt das Sichtfeld deutlich ein. Auch starke Wucherungen auf dem Kopf und an den Augen sind ein Zeichen für Überzüchtung. Im Extremfall muss der Tierarzt überschüssiges Gewebe von Zeit zu Zeit entfernen, damit der Fisch wieder sehen kann.