Gartenteichbesitzer sollten ihre Fische erst füttern, wenn die Wassertemperatur konstant bei zehn Grad liegt. In der Regel ist das erst Ende April, Anfang Mai der Fall. Vorher befinden sich die Tiere noch im Winterruhemodus und müssen ihren Stoffwechsel langsam umstellen. Halter sollten zunächst auf leicht verdauliches Futter achten, am besten mit einem hohen Anteil an hochwertigen Fischölen. Denn aus Kohlenhydraten können die Fische bei kalten Temperaturen keine Energie gewinnen. Darauf weist die Tierärztin Regine Rottmayer von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) hin.
Erst wenn die Wassertemperaturen zehn Grad erreicht haben, können Besitzer anfangen, am Teich zu arbeiten. Vorher würden die Tiere in ihrer Aufwachphase gestört. Zur Reinigung sollten sie zunächst Schlamm, Laub- und Pflanzenreste entfernen. Außerdem sollten sie überprüfen, ob Filter, Pumpe und Luftzufuhr funktionieren. Haben Teichbesitzer Zweifel, können sie einen Fischtierarzt oder im Zoofachhandel fragen.