Ideal ist es, einen Termin mit möglichst wenig Wartezeit zu vereinbaren. Muss sich die Katze das Wartezimmer mit Hunden teilen, gerät sie womöglich nur noch mehr unter Stress. Wer doch warten muss, stellt die Katze am besten so hin, dass sie keinen Hund sieht. Außerdem sollte man sie auf keinen Fall aus der Box holen, sagt die Expertin.
Gut ist, die Transportbox nicht nur für Besuche beim Tierarzt zu nutzen, sondern quasi immer mal wieder in den Alltag zu integrieren. „Man kann sie ruhig einfach öfter mal rumstehen lassen und vielleicht ein Leckerli hineinlegen“, sagt Bernauer-Münz. Dann verbindet das Tier die Box nicht direkt mit Stress und unangenehmen Tierarztbesuchen.
Apropos Transportbox: Diese sollte nach oben zu öffnen sein, damit man die Katze zur Untersuchung gut herausheben kann. Und die Tierärztin rät von halbrunden Weidekörben ab. „Daran kann sich die Katze festkrallen.“ Außerdem sind sie schlecht zu reinigen, die Katze könnte sich dann zusätzlich unwohl fühlen. In extremen Fällen hilft mitunter auch eine beruhigende Pheromonsubstanz.