Damit die Tiere zur Ruhe kommen, sollten sie die Nacht an einem Ort verbringen, an dem sie sich geborgen fühlen. In der Regel ist das der Vogelkäfig, erläutert Vogelexperte und Verhaltensbiologe Immanuel Birmelin. Absolute Stille ist nicht nötig, am besten eignet sich das gewohnte Umfeld.
Beachten sollten Halter allerdings, dass der Vogelbauer einen sicheren Stand hat: Ein vibrierender Kühlschrank ist beispielsweise nicht geeignet. Denn die sensiblen Tiere spüren in ihren Beinen auch kleinste Erschütterungen und können nicht entspannen.
Viele Halter legen in der Nacht ein Tuch über den Käfig: Das sei eine Möglichkeit, aber kein Muss, erläutert Birmelin. Unter dem Tuch müssen die Vögel auf jeden Fall genug Luft bekommen.