Hinweise darauf hatten die Fall-Analytiker unter anderem aus ihrem Datenbank-System „ViCLAS“ (Violent Criminal Linkage Analysis System = Analysesystem für Verbindungen bei Gewaltkriminalität) erhalten. Mit diesem Computerprogramm werden unter anderem Tatortspuren, Tatabläufe und Täterverhalten untersucht. Dadurch sind Rückschlüsse etwa auf die Täter und deren Motive möglich.
Im Fall Mirco fanden die LKA-Profiler, die von externen Experten wie Psychologen, Psychiatern und Gerichtsmedizinern unterstützt werden, früh heraus, dass der mutmaßliche Täter über sehr gute Ortskenntnisse verfügt und einen unauffälligen Lebenswandel führt. hk