Taucher untersuchten einen zehn Kilometer langen Abschnitt des Flüsschen Niers an der Lankendonker Mühle bei Grefrath.
Auch sechs Hunde waren im Einsatz. Insbesondere Wehre, Krautfänger und Uferböschungen sollten untersucht werden, sagte Polizeisprecher Willy Theveßen. Denn an diesen Stellen könnten sich Gegenstände verfangen.
Bisher sei der Flusslauf nur grob mit Booten und Hunden abgesucht worden. "Bis jetzt war die Niers ja nur östliche Begrenzung unseres Suchgebietes", sagte Theveßen. Neuerdings sei die Niers im Fokus der Ermittler.
Auslöser für die erneute Aktion sind Zeugenaussagen, wonach es in der Nacht des Verschwindens in der Nähe der Niers einen markerschütternden Kinderschrei gab.