Das Gebäude ist der neuste Tempel der Bahai-Religion. Sie ist vor etwa 150 Jahren in Persien (dem heutigen Iran) entstanden.
Das Bemerkenswerte am jüngsten Tempel-Bau ist allerdings nicht die Architektur, sondern ein Begleitumstand der dreitägigen Eröffnungsfeierlichkeiten: Unter den 2500 Gästen aus Chile waren ausnahmslos alle Kulturen des Landes einvernehmlich an einem Ort versammelt — ein Ereignis, das in der Geschichte des kulturell zerklüfteten Einwanderungslandes Chile als einmalig gilt. Die chilenische Ur-Bevölkerung wurde von den meist europäischen Einwanderern, die während des 30-jährigen Krieges neue Lebensräume suchten, vielerorts massiv verdrängt.
Das gibt es auch Alle Kulturen unter einem Dach
An den Hanglagen oberhalb der chilenischen Millionenmetropole Santiago de Chile ist seit Neustem ein höchst merkwürdiges Gebäude zu besichtigen: Das helle Bauwerk erinnert von Ferne an den Kopf eines Pflanzenkeimlings.
29.11.2016
, 15:33 Uhr