Trotzdem könnten in Deutschland Situationen auftreten, in denen beide Energiearten kaum Strom produzieren.
Der Wetterdienst weist daher darauf hin, dass Strategien wie Reservekraftwerke, Speicher und ein „großräumiger Stromaustausch“ zum Ökostromausbau dazugehören müssten. Das Risiko einer „Dunkelflaute“ ist das prominenteste Argument gegen einen schnellen Ausstieg aus der Kohlestrom-Produktion in Deutschland.
Die DWD-Experten werteten aus, wie oft über einen Zeitraum von 48 Stunden in bestimmten Gebieten die mittlere Energieproduktion aus Wind und Sonne unter zehn Prozent der Nennleistung blieb. Im Fall einer Kombination von Wind an Land und auf See sowie von Photovoltaik in Deutschland ergab im Mittel zwei Fälle pro Jahr. Bei einer europaweiten Betrachtung trat dieser Fall nur noch 0,2-mal pro Jahr ein.