„Ich wünsche diese Erfahrung niemandem auf der Welt. Der Schmerz, die Panik und die Unsicherheit nicht zu wissen, was passiert oder wie lange es dauert. Das waren die längsten und härtesten 15 Minuten meines Lebens.“
Bei dem Sprengstoffanschlag waren am Dienstagabend drei Sprengsätze mit Metallstiften detoniert. Bartra und ein Polizist wurden verletzt. Der Schock des Erlebten lasse nun langsam nach, so der 26-Jährige. Gleichzeitig wachse der Wunsch, zu leben, zu lachen und wieder Fußball zu spielen.
Das Foto auf Instagram zeigt den Spanier im Krankenhausbett, sein rechter Arm steckt bis zur Schulter in einem dicken Verband. Er schaut auf eine Frau mit einem Kleinkind am Arm. Wenn er auf sein schwer verletztes Handgelenk blicke, sei er stolz, dass dies der einzige Schaden sei, den die Täter angerichtet hatten. „Ich bitte nur um eines, dass wir alle in Frieden leben und die Kriege hinter uns lassen“, schrieb Bartra. Er bedankte sich unter anderem beim Krankenhauspersonal, seinen Fans und dem BVB für die Unterstützung. Dies habe ihm viel Kraft gegeben. dpa