„Vielleicht können wir die unruhige Situation dort ausnutzen“, sagte Werder-Trainer Viktor Skripnik. „Wir fahren da nicht chancenlos hin.“
Für die Hanseaten kann es auch von Vorteil sein, dass der Druck nicht bei den kriselnden Norddeutschen liegt. „Wir suchen vor jedem Spiel immer den positiven Aspekt. Die Borussia ist bärenstark, sie sind der große Favorit. Vielleicht hilft uns das“, erklärte Sportchef Thomas Eichin.
Kein Maßstab ist der 2:1-Erfolg der Bremer über die Borussia Ende August in der Bundesliga. „Es ist eine andere Mannschaft. Vielleicht nicht vom Namen her. Aber sie sind nach dem Trainerwechsel wieder zurück in der Erfolgsspur“, sagte der Bremer Coach, der bis auf die Langzeitverletzten Zlatko Junuzovic und Aron Johannsson aus dem Vollen schöpfen kann.