Der Punktgewinn war in jedem Fall verdient. In beiden Halbzeiten hatten die Gastgeber lange Zeit mehr vom Spiel und durch einen Lattenschuss von Enes Colak nach Freistoß in der ersten Halbzeit ihre beste Torchance. Nur zum Ende sowohl des ersten als auch des zweiten Durchgangs kam Leverkusen stark auf, hatte der WSV einige brenzlige Situationen zu überstehen. In der Schlussphase konnte sich insbesondere Torwart Florian Schneider auszeichnen und hielt seiner Mannschaft den Punkt fest.
Kurz vor Schluss sah Außenverteidiger Felix Benz noch die Rote Karte. Nachdem er selbst gefoult und beim Aufstehen festgehalten worden war, setzte er seinen Arm ein, was der insgesamt nicht überzeugende Schiedsrichter als Tätlichkeit wertete.
Nächste Woche muss der WSV in Schalke antreten und möglicherweise bis zum letzten Spieltag am 7. Mai zittern, wenn mit Preußen Münster ebenfalls eine Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte zum Uellendahl kommt.