Für die schönste sorgte Tim Manstein nach 33. Minuten als er eine Hereingabe von Janos Löbe volley in die Maschen setzte. Mit dem Halbzeitpfiff war der Vorteil aber dahin, als Reekers nach einer Ecke aus sechs Metern per Kopf einnetzte. Und mit einsetzendem Regen wurde es nach der Halbzeit noch düsterer für den WSV.
Der eingewechselte Bulut brachte Essen gar in Führung.
Radojewski setzte nun alles auf eine Karte, wechselte offensiv und wurde zumindest Teilweise belohnt. Unter Anfeuerung des Publikums legte der WSV den Vorwärtsgang ein. Nils Nettersheim gelangt mit einem schönen Volleyschuss nach 77. Minuten der Ausgleich. Der WSV drückte weiter, doch Essen hätte nach einer Ecke fast noch den Siegtreffer erzählt. Ein Kopfball aus kürzester Distanz wurde auf der Linie geklärt, nach Ansicht der Essener war da aber eine Hand im Spiel gewesen und nicht die von Torwart Sube. Das Unentschieden war am Ende wohl gerecht. Damit versäumt es der WSV, mehr Boden auf Hönnepel-Niedermörmter gutzumachen, die mit 2:3 gegen VfB Hilden verloren.