Das 28:28 (15:13) des zweimaligen Europameisters im Skandinavien-Duell gegen den Olympia-Zweiten Schweden hat für die deutsche Mannschaft alle Rechenspiele beendet. Eine Niederlage bedeutet Spiel um Platz fünf. Nur bei einem Remis bleibt ein Rest Hoffnung: Spanien müsste zum Hauptrundenabschluss gegen Russland verlieren.
Allerdings hatte die deutsche Mannschaft ohnehin keine Arithmetik im Sinn. „Es ist ganz wichtig, dass wir mutig ins Spiel gehen“, sagte der verletzte Kapitän Steffen Weinhold. Wegen einer Adduktorenverletzung ist der ebenso außer Gefecht gesetzt wie Torjäger Christian Dissinger. Dafür sollen die nachnominierten Kai Häfner und Julius Kühn in die Bresche springen.
Bundestrainer Dagur Sigurdsson sowie seine Co-Trainer Axel Kromer und Alexander Haase verfolgten mit großem Interesse den Punktverlust der Dänen, die nur 20 Stunden Zeit hatten, um sich zu erholen und auf Deutschland vorzubereiten. „Beide Teams haben genauso viele Spiele in den Beinen. Es ist natürlich ein Vorteil für uns, dass wir ein bisschen mehr Zeit haben“, meinte Sigurdsson,