„Für mich hat sich durch seinen Ausfall nichts geändert“, sagte der 24 Jahre alte Jamaikaner bei einer Pressekonferenz zum Diamond-League-Meeting der Leichtathleten in Paris. „Asafa (Powell) ist sehr stark, Mullings ist sehr stark. Ich kann mich auch so nicht zurücklehnen“, fügte der Weltmeister und Olympiasieger über 100 und 200 Meter hinzu. „Ich konzentriere mich auf mich und schaue nicht, gegen wen ich laufe.“
Ex-Weltmeister Gay war bei den US-Ausscheidungen aufgrund einer Hüftverletzung nicht zum Halbfinale angetreten und hat dadurch die Qualifikation für die WM Ende August in Daegu verpasst. „Die gleichen Probleme hatte Tyson schon im letzten Jahr. Vielleicht wollte er zu viel“, meinte Bolt. „Ich weiß, wie schwer es ist, nach Verletzungen zurückzukommen. Aber Verletzungen gehören zur Leichtathletik dazu.“
Bolt selbst steigt am Freitag nach einer vierwöchigen Wettkampf-Pause wieder in den Meeting-Zirkus ein. Er wird in Paris über 200 Meter unter anderem gegen Europameister Christophe Lemaitre aus Frankreich antreten. „Ich war in Jamaika und habe das getan, was getan werden musste“, sagte er. „Mein Coach hat mir einige Videos gezeigt und wir haben viel an meinem Start und meinem Drive gearbeitet. Jetzt fühle ich mich deutlich besser und bin deutlich zufriedener als vor meinen ersten Wettkämpfen in diesem Jahr.“