Für die Teams ist der frühere Saisonbeginn eine Herausforderung. Die Rennställe müssen damit das Entwicklungsprogramm für ihre neuen Autos schneller abschließen und haben weniger Zeit, die Lehren aus den Testfahrten umzusetzen.
Der neue Australien-Termin war indes nur eine von mehreren Veränderungen im provisorischen Rennkalender, der während einer Sitzung des Motorsport-Weltrats in Paris verabschiedet wurde. So wurde der britische Grand Prix in Silverstone vom 26. Juni auf den 10. Juli verschoben. Dafür soll die Premiere des Europa-Rennens in Baku in Aserbaidschan nun eine Woche nach dem Kanada-Gastspiel am 19. Juni gefahren werden - ein logistisch fragwürdiger Beschluss. Zudem kollidiert das Baku-Debüt nun terminlich mit dem 24-Stunden-Klassiker in Le Mans, einem weiteren Höhepunkt des Motorsport-Kalenders.
Das Deutschland-Rennen in Hockenheim ist weiter für den 31. Juli geplant, aber nun anstelle von Ungarn als letztes Rennen vor einer vierwöchigen Sommerpause. Das Saisonfinale steigt am 27. November erneut in Abu Dhabi.