Die Distanzläufer hatten sich auf das Massenstartrennen als Wiedereinstieg nach der Tour de Ski gefreut. Doch es lief nicht wie geplant. Bis drei Kilometer vor dem Ziel zeigten sich Tobias Angerer (Vachendorf), Jens Filbrich (Frankenhain) und Tim Tscharnke (Biberau) immer wieder mit an der Spitze des Feldes, in dem lediglich der Norweger Petter Northug fehlte. Doch als am letzten Anstieg die Post abging, hatten bis auf Dotzler die DSV-Starter ihr Pulver verschossen.
„Ich bin mit No Wax-Ski gelaufen, das war wohl die richtige Wahl“, meinte der Allgäuer. Zwei Runden lang hatte er Probleme, doch dann kam er in Fahrt. „Zum Schluss war ich richtig gut dabei. Ich bin in Kanada zwar schon einmal Sechster geworden, doch diesmal waren wohl alle dabei, deshalb ist dieser sechste Platz höher einzustufen“, sagte Dotzler, der es nun auch in der Staffel am Sonntag wissen will. „Wir haben eine gute Mannschaft und ich denke, ich habe mich für einen Start empfohlen“, bemerkte er.
Das gelang Axel Teichmann (Bad Lobenstein) einmal mehr nicht. Nach den Rückschlägen mit den Erkrankungen bei der Tour de Ski und vor einer Woche beim Sprint in Liberec läuft der zweimalige Weltmeister weiter der WM-Qualifikation hinterher. In La Clusaz reichte es lediglich zu Rang 34 für den Oldie.