„Danke, Meister“ schrieb das Boulevardblatt „Fakt“. Malysz sei „herrlich, fantastisch, wunderbar“ gewesen, hieß es im „Sport“. Malysz hatte am Rande der WM in Oslo seine Entscheidung bekanntgegeben, Ende März die Karriere zu beenden.
Er verstehe die Enttäuschung der Fans, sagte Malysz in einem Fernsehinterview. „Ich bin aber kein Roboter“, betonte der 33-Jährige. Er sei in letzter Zeit „schrecklich müde“ gewesen. Er könne sich aber ein Leben ohne Sport nicht vorstellen. Berichten zufolge könnte Malysz sein Glück als Rallye-Fahrer versuchen.
Die internationale Karriere von Malysz hatte 1995 begonnen, ein Jahr später gelang ihm der erste Weltcupsieg, 2001 der Triumph bei der Vierschanzentournee. Er gewann danach unter anderem dreimal Olympia-Silber sowie vier WM-Goldmedaillen.