„Wenn die internationale Gemeinschaft noch drei Monate mit einer Entscheidung zur Bewaffnung der Rebellen wartet, hat das Regime noch mehr Zeit, Menschen zu töten“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. „Jede Verzögerung wird noch mehr Menschenleben kosten.“
Die EU hatte am Vorabend das Waffenembargo gegen Syrien aufgehoben. Eine entsprechende Einigung erzielten die Außenminister nach stundenlangem Streit bei einem Treffen in Brüssel. Einzelne EU-Staaten können nun Waffen an die Gegner des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad liefern. Das soll jedoch vorerst nicht geschehen. Bis zum 1. August wird - auch im Licht der geplanten Genfer Syrien-Konferenz - über das weitere Vorgehen entschieden.