Für die Weiterleitung verlangen die Anbieter Gebühren, die den Kunden in Rechnung gestellt werden. Die geringe Konkurrenz unter den Anbietern habe zeitweise zu „exzessiven Preisen“ geführt - und Menschen Angst vor der Nutzung ihrer Handys im Ausland gemacht, heißt es bei der EU-Kommission.
2007 führte sie erste Regeln für Obergrenzen bei den Roaming-Tarifen ein. Seitdem sind die Extrakosten im EU-Ausland erheblich gesunken, der Kommission zufolge für Telefonate um mehr als 90 Prozent. Auch Daten-Roaming sei seit 2012 um 96 Prozent günstiger geworden. Die Telekom-Konzerne klagen über wegfallende Einnahmen.