Die Privatisierung von Staatseigentum wie dem alten Flughafen ist eine der Voraussetzungen dafür, dass Griechenland weitere Hilfsmilliarden von seinen internationalen Gläubigern erhält.
Vorausgegangen war der Abstimmung eine hitzige Debatte. Die linke Regierungspartei Syriza musste sich vorwerfen lassen, das Flughafengelände zu verscherbeln. Der Kaufpreis liegt bei rund 900 Millionen Euro. Auf dem 620 Hektar großen Gelände planen die Käufer, ein Konsortium griechischer, chinesischer und arabischer Investoren, ein Kasino und eine luxuriöse Urlaubsanlage. Rund 8 Milliarden Euro sollen dafür investiert werden und Tausende Arbeitsplätze entstehen.