„H&M fällt hierzulande immer wieder durch schlechte Arbeitsbedingungen auf“, kritisierte Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger. „In Ländern wie Indien, Bangladesch oder Sri Lanka herrschen in vielen Zulieferfabriken immer noch menschenunwürdige Arbeitsbedingungen.“ In mehr als 17 deutschen Städten seien Aktionen geplant.
Der schwedische Konzern wies die Vorwürfe zurück. „Wir erschweren keine Betriebsratsarbeit“, heißt es in einer Stellungnahme der deutschen Zentrale in Hamburg. „Nie gab es Kündigungen aufgrund von Gewerkschafts- oder Betriebsratsarbeit und wird es auch nicht geben.“ Grundsätzlich habe sich H&M weltweit zur Einhaltung der Arbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) verpflichtet. dpa